Füttern als Belohnung

Jeder Hund ist in gewisser Weise bestechlich, der eine mehr, der andere weniger. In einem Wolfs- oder wilden Hunderudel wird viel über Belohnung reguliert: Wer dem Rudelführer gehorcht, darf auch früher an die Beute. Da Hunde immer hungrig sind oder Appetit haben, sind sie mit solchen Belohnungen, die den Magen füllen, fast immer zu motivieren.

Hunde sind wie Menschen

Aber wenn wir ehrlich sind, geht es uns doch ähnlich: Machen wir etwas, auf der Arbeit, in der Freizeit, was nicht gerade unser Tagesgeschäft ist, und bekommen von jemanden ein anerkennendes Wort oder vielleicht vom Chef sogar eine Gratifikation, freuen wir uns und lassen uns zu weiteren Leistungen anspornen.

Auch in unserer Freizeit lassen wir uns gern belohnen. Heißt es zum Beispiel „Wunderino Casino gibt neuen Spielern Freispiele“, werden bestimmt einige Interessierte auf den Link klicken, um dieses tolle Angebot zu nutzen.

Unseren Hunden geht es, was Belohnungen angeht, nicht anders. Werden sie für Folgsamkeit gelobt oder bekommen sie für die Erfüllung eines Auftrags ein Leckerchen, freuen sie sich sehr und sind eine Zeit aufmerksam, um vielleicht noch ein Leckerchen zu ergattern.

Besser hungrig spazieren gehen

Ist ein Hund gefüttert, hat er weniger Interesse an einer Belohnung, die durch den Magen geht. Geht man mit einem hungrigen Hund nach draußen, ist er sehr daran interessiert, Futter zu bekommen. Das kann man nutzen, um während des Spaziergangs einen aufmerksamen Vierbeiner neben sich zu haben, der vielleicht sogar dazu auffordert, ihm Aufgaben zu geben, damit er noch einen Happen bekommt. Hier reicht schon das normale Futter. Ein Hund braucht keine besonderen Leckerbissen, um seine Leistung honoriert zu bekommen.

Diese Methode, seinen Hund zu füttern, kann man auch gut zur Gewichtsreduzierung oder -haltung einsetzen. Dazu misst man die Futtermenge für den Hund ab und füttert ihn während des Spaziergangs, wenn er folgt. Zu anderen Zeiten wird er nicht mehr gefüttert. Läuft man weniger, erhält der Hund automatisch weniger Futter, weil er weniger leistet.